KV-Wahl 2018: Unsere Kandidaten stellen sich vor

Katharina Feldbauer, Retzstadt

Katharina Feldbauer, Retzstadt

Katharina Feldbauer

Wohnort: Retzstadt, Beruf: Justizangestellte

Als gebürtige Thüngenerin fühle ich mich der evangelischen Kirchengemeinde in Thüngen sehr verbunden und würde mich sehr gerne im Kirchenvorstand einbringen.

Durch meinen Wohnsitz in Retzstadt bekomme ich mit, dass die "Außenorte" nicht sehr viel Bezug zur Kirchengemeinde haben. Selbst ich kenne von den meisten Retzstadter Gemeindemitgliedern nur die Namen vom Austragen des Gemeindebriefs. Dies finde ich sehr schade! Es wäre schön, wenn die "Außenorte" wieder mehr ins gemeindliche Kirchenleben miteinbezogen werden.

Vom Vertrauensausschuss wurde ich für eine Kirchenvorstandskandidatur vorgeschlagen. Dies hat mich sehr überrascht und zugleich auch gefreut, da ich durch meinen Wohnort Retzstadt nicht den unmittelbaren Kontakt zur Gemeinde habe. Das persönliche Gespräch mit Herrn Pfarrer Schneider empfand ich als sehr konstruktiv. Es hat mich darin bestärkt, mich zur Wahl aufstellen zu lassen.

In unserer Kirchengemeinde interessieren mich am meisten die Bereiche Diakonie sowie Theologie und Bildung. In diesen Bereichen würde ich mich sehr gerne einbringen.


Antje Julke, Arnstein

Antje Julke, Arnstein

Antje Julke

Wohnort: Arnstein, Beruf: Forstbeamtin

Meine Eltern haben mich mit christlichen Wurzeln aufwachsen lassen, mir die Taufe aber freigestellt. So bin ich eine "Spätberufene", wenn man es so nennen will, und habe mich erst 2006 taufen lassen. Ich bin diesen Weg gegangen, weil ich in einem persönlich herausfordernden Lebensabschnitt erleben durfte, dass "Gott nicht die Lasten nimmt, aber die Schultern stärkt" - wie es der Dichter Franz Grillparzer aus meiner Sicht gut ausdrückt. Der Besuch des Gottesdienstes in der Christuskirche ist seither für mich und meinen Mann zu einem gemeinsamen und gerne gelebten Bestandteil des Lebens geworden: zur Ruhe kommen, das Wesentliche und Wichtige erkennen und persönlich Stärkung für den Alltag zu erfahren, ist mein Gewinn aus dem sonntäglichen Kirchenbesuch.

Angesprochen, ob ich für den Kirchenvorstand kandidieren würde, habe ich überlegt, was ich beitragen könnte. Mich spricht die Aufgabe an zu überlegen, wie wir wieder mehr Mitglieder unserer Gemeinde ansprechen und erreichen: durch neue Angebote, durch das Erleben von Gemeinschaft, aber auch durch mehr Information über die Aktivitäten in unserer Gemeinde; nicht zuletzt die Herausforderung Reden und Tun in Einklang zu bringen und nach außen zu leben, sind meine Ansätze für die Arbeit mit dem Kirchenvorstand. Für mich trägt der christliche Glaube insbesondere dann Früchte, wenn wir an die anderen denken - an unsere Mitmenschen hier und weltweit, an unsere Mitgeschöpfe und die zukünftigen Generationen. Zu überlegen und kreativ zu sein, wie wir dies bei unseren Entscheidungen berücksichtigen können, ist mein Antrieb zur Mitarbeit im Kirchenvorstand.


Christoph Hamann, Thüngen

Christoph Hamann, Thüngen

Christoph Hamann

Wohnort: Thüngen, Beruf: Forstbeamter

Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit 23 Jahren bin ich Forstbeamter beim Freistaat Bayern und betreue den Stadtwald Arnstein. Meine Frau und unsere beiden Söhne sind katholisch, meine Tochter und ich sind evangelisch.

Ich arbeite seit einer Periode im Kirchenvorstand mit und die Tätigkeit bereitet mir viel Freude. Besondere Anliegen bei der Arbeit im Kirchenvorstand sind mir die schrittweise Verbesserung der Leistung der Heizung in der St. Georgskirche in Thüngen, die bessere Einbindung der "Außenorte" (neben den beiden Zentren Thüngen und Arnstein) und die Gestaltung der Friedhofsanlage. Darüber hinaus möchte ich mich für die weitere Profilierung des Gottesdienstes und der liturgischen Feierlichkeiten einsetzen.

Mir ist es sehr wichtig, dass der Kirchenvorstand im Gemeindeleben verankert bleibt, für ein reges und attraktives Gemeindeleben sorgt, um so Gemeinschaft zu stiften, Kirchenaustritten entgegenzuwirken und den Pfarrer in seiner Arbeit bestmöglich zu unterstützen.


Carmen Kießling, Thüngen

Carmen Kießling, Thüngen

Carmen Kießling

Wohnort: Thüngen, Beruf: Köchin

Für mich sind Kirche und Gott nicht nur an Feiertagen wichtig, sondern vielmehr im täglichen Leben. Gott begleitet mich bei allen wichtigen Entscheidungen, er tröstet mich und hilft mir im Leben. Ich habe da richtig viel Vertrauen und glaube, dass auch Kinder dieses Vertrauen haben. Leider verliert die Gemeinde Jugendliche ab einem bestimmten Alter aus den Augen. Deswegen finde ich Jugendarbeit in der Kirche sehr wichtig, denn ohne die Jugend gibt es für unsere Kirche keine Zukunft. Da wir gerade in der glücklichen Lage sind und einen sehr jungen Pfarrer in unserer Gemeinde haben, glaube ich, dass wir im Bereich der Jugendarbeit etwas bewegen könnten.

Das ist nur einer von vielen Gründen, warum ich gemeinsam mit den anderen Kandidaten gerne die Arbeit des Kirchenvorstands unterstützen möchte. Etwas für die Gemeinschaft tun und sich persönlich einbringen, gerade auch im ökumenischen Bereich - davon lebt eine Gemeinde.


Jürgen Meinhardt, Arnstein

Jürgen Meinhardt, Arnstein

Dr. Jürgen Meinhardt

Wohnort: Arnstein, Beruf: Diplom-Physiker

Seit zwei Perioden arbeite ich nun im Kirchenvorstand mit und manchmal stelle ich mir die Frage nach dem „warum“. Auch jetzt wieder für die Vorstellung zur kommenden Wahl. Ehrlich gesagt, kann ich dafür keinen rationalen Grund angeben. Es ist ein inneres Gefühl, welches mich antreibt dies zu tun, verbunden mit der Bereitschaft im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen und zu unterstützen.

Schon immer, auch als Jugendlicher, hat mich das Thema „Gott“ beschäftigt. Sehr geprägt wurde ich durch meinen Religionslehrer in der Schule und seine offene Betrachtung und Analyse aller Religionen. Mein Studium der Physik und damit verbunden die Beschäftigung mit dem aktuellen Stand des Verständnisses bzw. der Vorstellung vom energetischen und materiellen Aufbaus des Universums haben mich fasziniert und mir gleichzeitig gezeigt, wie wenig wir doch wirklich wissen und verstehen, u.a. über die Verknüpfung von Geist und Materie sowie über das Leben an sich. Der Aufruf der christlichen Kirchen zur „Bewahrung von Gottes Schöpfung“, also unserer Welt und uns Lebewesen, angesichts des Klimawandels, der Umweltvernichtung und der Ressourcenverschwendung ist eine Thematik, die ich gerne innerhalb der kommenden Kirchenvorstandsperiode in unserer Gemeinde weiter voranbringen möchte.


Martin Morgenstern

Wohnort: Thüngen, Beruf: Berufspädagoge und Schulleiter an der Berufsfachschule für Krankenpflege in Lohr/Main

Martin Morgenstern, Thüngen

Martin Morgenstern, Thüngen

Dem Kirchenvorstand gehöre ich bereits seit 1994 an. Ich erfülle darin die Aufgaben des Vertrauensmannes und des Diakoniebeauftragten. Mein Zugang zum Gremium basiert auf einer lebenslangen Zugehörigkeit zu unserer Kirchengemeinde, die mich vom Kindergottesdienst über die Jugendarbeit zur Kirchenmusik oder der diakonischen Arbeit bis heute begleitet.

Den evangelischen Grundgedanken, dass Gemeinde auf einer demokratischen Basis aufgebaut ist und die Strukturen der Kirche sich von unten nach oben bilden, halte ich für ein wichtiges Merkmal. Darin sehe ich eine gute Voraussetzung dafür, dass die zukünftige Arbeit in unserer Kirche mit den gesellschaftlichen Bedingungen, die sich rasant verändern, übereinstimmen lässt. Das derzeitige Interesse an kirchlichem Leben scheint zwar immer geringer zu werden. Ich glaube jedoch, dass das Bedürfnis an religiöser Eingebundenheit und nach Spiritualität bei den Menschen nach wie vor ausgeprägt ist. Leider haben wir es in einem gewissen Maße verlernt, dies auch offen zu leben.

Ich empfinde es als wichtig, sich am Gemeindeleben aktiv zu beteiligen und das Miteinander lebendig zu halten. Vor allem auf die vielen Ehrenamtlichen kommt es an, Impulse zu setzen und die Angebote unserer Gemeinde attraktiv zu gestalten. In der Kandidatur für den Kirchenvorstand und der Mitarbeit in der Gemeindeleitung sehe ich die Möglichkeit, mich mit meiner Kreativität aktiv einzubringen, damit auch weitere Generationen eine Heimat in unserer Kirchengemeinde finden.


Anke Peter, Thüngen

Anke Peter, Thüngen

Anke Peter

Wohnort: Thüngen, Beruf: Floristin und Inhaberin von "Annis Blumenladen"

Die überwiegend positive Zeit, die ich bereits im Kirchenvorstand verbringen durfte, haben mir gezeigt, wie wichtig dieses Gremium mit seinen weit gefächerten Aufgabenbereichen ist. Deshalb bin ich gerne bereit, mich ein weiteres Mal für den Kirchenvorstand zu Verfügung zu stellen und meine Erfahrung aus 24 Jahren in das Gremium einzubringen. Im Redaktionsteam unseres Gemeindebriefes "Im Blick" und auch außerhalb des Kirchenvorstandes arbeite ich gerne mit, denn ohne engagierte Gemeindeglieder ist ein vielfältiges und lebendiges Gemeindeleben nicht möglich.

Für die nächsten Jahre liegt mir besonders die Arbeit an einer besser funktionierenden Kirchenheizung und an einer schönen Friedhofsanlage am Herzen.


Christiane Rauch, Thüngen

Christiane Rauch, Thüngen

Christiane Rauch

Wohnort: Thüngen, Beruf: Verwaltungsangestellte bei der Berufsgenossenschaft, Würzburg

Ich bin sehr gespannt und voller Tatendrang auf die Arbeit mit dem Kirchenvorstand. Bereits vor 6 Jahren wurde ich schon gefragt, ob ich bei den Kirchenvorstandswahlen kandidieren möchte. Als ich dieses Jahr wieder angefragt wurde, habe ich nach gründlicher Überlegung 'Ja' gesagt und möchte mich in der neuen Periode des KV gerne bei den weiteren Entwicklungen und Gestaltungen unserer Ortsgemeinde einbringen.

Ich interessiere mich besonders für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, bin selbstverständlich aber auch bereit Verantwortung zu übernehmen bei Entscheidungen, die den Haushalt oder das Personal betreffen.

Wa mir abschließend noch wichtig ist, ist der Glaube an eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Kirchenvorstehern, dem Gemeindeteam und Herrn Pfarrer Schneider.


Stefan Schönland, Binsfeld

Stefan Schönland, Binsfeld

Prof. Dr. Stefan Schönland

Wohnort: Binsfeld, Beruf: Arzt und Wissenschaftler

Zum Medizinstudium in den 1990er Jahren bin ich als gebürtiger Schwabe erstmalig nach Unterfranken gekommen und habe an der Würzburger Universität meine Frau kennengelernt. Beruflich hat es uns dann nach Heidelberg und später für zwei Jahre in die USA gezogen. Im Jahre 2012 haben wir uns entschieden, den Hof meiner Schwiegereltern in Binsfeld zu übernehmen und damit unseren Lebensmittelpunkt in das Werntal zu verlegen.

Den Zugang zum christlichen Glauben und der evangelischen Kirche habe ich über meinen Pfarrer in meiner Heimatstadt Kornwestheim erhalten, der mich konfirmiert, uns getraut und unsere Kinder getauft hat. Seit der Konfirmandenzeit meiner jüngsten Tochter im Jahre 2015 ist der sonntägliche Gottesdienstbesuch in Thüngen ein fester Bestandteil meines Wochenendes. Der Gottesdienst gibt mir neue geistliche Ideen, Unterstützung und Kraft für die bevorstehende Woche, die ich unter anderem auch für die Arbeit mit meinen schwer kranken Patienten an der Universitätsklinik benötige.

In meiner Zeit als Kirchenvorsteher möchte ich mich gerne um die 3 "Gs" kümmern: Gemeinde, Gemeinschaft und Gottesdienst, u.a. mit dem Ziel, unsere "Außenorte" mehr zu integrieren. Dabei möchte ich sowohl meine Erfahrungen aus dem amerikanischen Gemeindeleben einer Freikirche als auch meine ökumenischen Erfahrungen unserer evangelisch-katholischen Ehe einbringen. Darüber hinaus habe ich auch Interesse an einer Mitarbeit im Dekanat Würzburg.


Dr. Susan Schubert

Wohnort: Büchold, Beruf: Rechtsanwältin und Inhaberin der Arnsteiner Brauerei

Susan Schubert, Büchold

Susan Schubert, Büchold

Schon seit Generationen fühlt sich meine Familie der evangelischen Gemeinde in Thüngen und Arnstein in besonderem Maße verbunden. So entstand auf Initiative meines Urgroßvaters Georg Bender, dem Gründer unserer Brauerei, der evangelische Verein und damit die Grundlage für den Bau der Christuskirche in Arnstein, auf die wir noch heute stolz sein dürfen.

In dieser Tradition, der ich mich verpflichtet fühle, möchte ich gerne die Arbeit des zukünftigen Kirchenvorstandes unterstützen mit dem besonderen Augenmerk auf generationenübergreifenden Themen wie die Einbindung junger Menschen in unser Gemeindeleben, die persönliche Ansprach unserer Gemeindeglieder und die Pflege des ökumenischen Gedankens bei Respekt und Toleranz für die Unterschiede der Kirchen und Religionen.

In enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unserem Pfarrer und den Mitgliedern des Kirchenvorstandes möchte ich so zukünftig zur Stärkung des Gemeindelebens beitragen.


Peter Zeitz, Thüngen

Peter Zeitz, Thüngen

Peter Zeitz

Wohnort: Thüngen, Beruf: Technischer Sachbearbeiter bei Bosch Rexroth, Lohr/Ma

Mit unserer Kirchengemeinde fühle ich mich schon von meiner Kindheit an verbunden. Gerne erinnere ich mich an eigene Kindergottesdienstbesuche mit spannenden Bibelgeschichten oder an meine Oma, der ich bei ihrer Arbeit in der Kirche und im Gemeindehaus geholfen haben. Gerne erinnere ich mich auch an meine Konfirmandenzeit und meine Hochzeit sowie an die Taufen und Konfirmationen meiner Kinder. Zusammen mit meiner Frau, den beiden Kindern und unserem Hund genieße ich das Leben in unserer Gemeinde und freue mich immer wieder über den großen Zusammenhalt, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen.

Besonders schön finde ich, dass die konfessionelle Trennung in unserem kirchlichen Leben kaum eine Rolle mehr spielt und wir in unserer Kirchengemeinde mit dem Kinderkirchenvormittag, dem ökumenischen Chor, unseren Festen sowie den guten Kontakten zu den umliegenden katholischen Pfarreigemeinschaften eine ökumenische und konfessionenübergreifende Ausrichtung haben.

In den letzten Jahren habe ich die Arbeit unserer Kirchengemeinde bereits unterstützt. Gerne möchte ich dies im neuen Kirchenvorstand weiterführen und dabei helfen, technische Probleme zu lösen und neue Ideen für die Gemeindearbeit zu entwickeln.